Lieferung ab Lager I Kaufe ein, sorge für sauberes Wasser
Warmes Wasser am Morgen, volle Badewanne am Abend: Damit das ohne Wartezeit klappt, braucht es einen Speicher, der zur Heizung und zur Haushaltsgrösse passt. Bei uns findest du sauber verarbeitete, gut gedämmte Boiler und Pufferspeicher, auf Wunsch inklusive Montage durch zertifizierte Fachpartner.
» Weitere Komponenten findest du in unserer Kategorie Heizung & Klima.
Lass dich von den Begriffen nicht verwirren, denn in der Schweiz sagen wir zum klassischen Warmwasserspeicher ja allzu gerne schlicht «Boiler». Gemeint ist ein isolierter Behälter, der Trinkwasser aufnimmt, es über einen innenliegenden Wärmetauscher von deinem Wärmeerzeuger aufheizen lässt und die Temperatur danach möglichst lange hält. Der Speicher produziert die Wärme also nicht selbst, er bevorratet sie. Genau darin liegt sein Nutzen: Deine Wärmepumpe, ein Kessel oder deine Solarthermieanlage arbeiten in längeren, ruhigeren Laufzeiten, und du hast trotzdem jederzeit warmes Wasser am Hahn.
Wenn du als Hausbesitzer oder Fachhandwerker einen langlebigen Boiler kaufen möchtest, lohnt sich vor dem Kauf der Blick auf Speichervolumen, Anzahl und Fläche der Wärmetauscher, Korrosionsschutz im Inneren sowie die Dämmung. Diese vier Kriterien bestimmen, wie gut ein Warmwasserboiler zu deinem Haus passt und wie wenig Wärme zwischen zwei Zapfungen verloren geht.
Viele Wasserboiler in Schweizer Kellern sind zwanzig Jahre und älter. Auffällig wird das selten, denn ein Behälter arbeitet leise vor sich hin, auch wenn seine Dämmung Tag für Tag Wärme an den Aufstellraum abgibt. Der richtige Zeitpunkt für einen Austausch ergibt sich in der Praxis aus zwei Anlässen: Die Anschlusssituation ändert sich beim Heizungsersatz, oder das Volumen passt nicht mehr zum Haushalt.
Ein neuer Speicher hält, im Vergleich zum alten Speicher ohne moderne Isolierung, die eingebrachte Wärme danach spürbar besser im Wasser. Ehrlich gerechnet bewegt sich diese Ersparnis im Bereich von wenigen Franken pro Monat, sie trägt die Investition also nicht allein. Der eigentliche Gewinn liegt nämlich in der Betriebssicherheit, in einem Speicher, der zum Wärmeerzeuger sowie in einer Auslegung, die wiederum zum tatsächlichen Verbrauch im Haus passt.
Ein Warmwasserspeicher bevorratet Trinkwasser. Sein Inneres ist emailliert, damit der Stahl dauerhaft vor Korrosion geschützt bleibt, und er wird über ein oder zwei Register beheizt. Zwei Wärmetauscher sind dann sinnvoll, wenn zwei Wärmequellen einspeisen, etwa Solarthermie unten und der Wärmeerzeuger oben.
Ein Pufferspeicher enthält dagegen Heizungswasser und ist nicht ans Trinkwassernetz angeschlossen. Er entkoppelt den Wärmeerzeuger vom Heizkreis, verlängert dessen Laufzeiten und reduziert das ständige Takten. Bei Wärmepumpen, Pellet- und Stückholzkesseln sowie bei Solarthermie gehört er deshalb praktisch zur Standardausrüstung.
Ein Kombispeicher vereint beide Aufgaben in einem Behälter. Hierbei liegt aussen das Heizungswasser und im Inneren erwärmt ein Trinkwasserbereich oder ein Wellrohr das Frischwasser im Durchfluss. Das spart Stellfläche im Technikraum und reduziert die Zahl der Anschlüsse, verlangt aber auch eine saubere Auslegung, damit beide Funktionen zuverlässig bedient werden.
Wer mit einer bestehenden Gasheizung sucht, landet oft beim Begriff Gasspeicher. Gemeint ist in der Praxis meist ein indirekt beheizter Speicher, der seine Wärme über den Wärmetauscher vom Gaskessel bezieht. Der Behälter selbst ist dabei nicht an einen Brennstoff gebunden. Steht später der Wechsel auf eine Wärmepumpe an, lässt sich ein passend ausgelegter Speicher in vielen Fällen weiterverwenden, wobei die Wärmetauscherfläche der entscheidende Punkt ist. Dazu gleich mehr.
Ein Öl- oder Gaskessel arbeitet in der Regel mit höheren Vorlauftemperaturen als eine Wärmepumpe. Damit die Wärmepumpe ihre Wärme zuverlässig an das Wasser abgeben kann, muss die Wärmetauscherfläche des Speichers passend zur Heizleistung und zum jeweiligen System dimensioniert sein. Ist sie zu klein, kann die Wärme nicht ausreichend übertragen werden und die Wärmepumpe unter Umständen auf Störung gehen. Deshalb sollte beim Heizungsersatz geprüft werden, ob der bestehende Boiler für den Betrieb mit einer Wärmepumpe geeignet ist.
Auch ein Pufferspeicher muss individuell auf die Heizungsanlage abgestimmt werden. Er dient als Zwischenspeicher für überschüssige Wärme und kann dazu beitragen, Wärmeerzeugung und Wärmebedarf besser aufeinander abzustimmen. Das erforderliche Speichervolumen hängt dabei nicht allein von der Heizleistung der Wärmepumpe ab, sondern unter anderem auch vom Anlagenkonzept, der Hydraulik und möglichen Sperrzeiten des Elektrizitätswerks. Im Rahmen der Auslegung ermitteln wir, welcher Speicher und welches Volumen zu deiner Anlage passen.
Als Richtwert rechnet man in der Praxis zunächst einmal mit rund 30 bis 50 Litern Warmwasser pro Person und Tag. In einer kleinen Wohnung oder im Ferienhaus reicht ein Boiler mit 100 Liter für ein bis zwei Personen deshalb meist aus. Für eine Familie mit drei bis fünf Personen, zwei Bädern und einer Badewanne ist ein Boiler mit 300 Litern die deutlich entspanntere Wahl.
Wer zu knapp dimensioniert, sitzt beim letzten Duschgang im Kalten. Wer deutlich zu gross plant, hält jeden Tag Wasser warm, das niemand braucht, und zahlt das über die Warmhalteverluste mit. Eine kurze Auslegung nach Personenzahl, Zapfstellen und Wärmeerzeuger klärt das zuverlässig. Und wenn du deine Heizungstechnik im Zuge eines Systemwechsels ganzheitlich modernisieren möchtest, lohnt sich zusätzlich ein Blick in unsere Kategorie für Wärmepumpenboiler, in der du auch ergänzende Komponenten und Anschlusstechnik für die einfache Montage findest.
Emaillierte Speicher und Boiler erhalten innen eine eingebrannte glassierte Schicht, die den Stahl vom Trinkwasser trennt. Ergänzt wird dieser Schutz durch eine Magnesiumanode: Sie baut sich gezielt anstelle des Stahls ab und heisst deshalb Opferanode. Kontrolliere sie alle zwei Jahre und lass sie bei starkem Abtrag ersetzen. Eine Fremdstromanode verbraucht sich nicht und kommt entsprechend wartungsärmer durch die Jahre.
Aussen entscheidet die Dämmung darüber, wie viel Energie verloren geht. PU-Hartschaum in ausreichender Stärke bringt die beste Dämmwirkung, während eine abnehmbare Vliesdämmung vor allem dann punktet, wenn der Speicher durch enge Kellertüren muss. Ebenso wichtig sind gedämmte Anschlussstutzen und eine isolierte Zirkulationsleitung, denn dort geht in der Praxis erstaunlich viel verloren. Überlisten lässt sich die Physik damit allerdings nicht, ein Speicher erzeugt keine Energie. Er sorgt aber dafür, dass die einmal eingebrachte Wärme dort bleibt, wo sie hingehört.
Einen Behälter bestellen kann man überall. Interessant wird es dort, wo der Boiler an die Anlage angeschlossen, eingeregelt und im Betrieb betreut werden muss. Genau deshalb liefern wir nicht nur das Produkt, sondern auf Wunsch das ganze Paket. Dazu gehören Planung und Angebotserstellung, die Montage durch zertifizierte Fachpartner aus deiner Region sowie die Inbetriebnahme mit Einregulierung und Funktionskontrolle. Steht ein kompletter Heizungsersatz an, übernehmen wir zusätzlich die Bau- und Fördergesuche beim Kanton. Über 50 Servicepartner sind schweizweit für dich unterwegs, von Zürich über Aargau, Luzern, Bern und St. Gallen bis Solothurn, Zug und Graubünden.
Du weisst noch nicht, welcher Speicher zu deiner Anlage passt? Die Impulsberatung ist kostenlos: Wir schauen uns deine bestehende Heizung an, prüfen Volumen, Wärmetauscher und Anschlusssituation und sagen dir, was tatsächlich nötig ist. Jetzt deinen Boiler kaufen auf swiss-vfg.ch: deinem Onlineshop mit erstklassigem Service für ein energieeffizientes Zuhause!
Ein neuer, gut gedämmter Speicher kann die Bereitschaftsverluste gegenüber einem älteren Modell senken. Ob und wann sich ein Austausch wirtschaftlich lohnt, hängt jedoch vom Zustand des bestehenden Speichers, dem Warmwasserverbrauch, der Aufstellung und dem geplanten Heizungsersatz ab.
Für den Trinkwasserteil braucht es einen Boiler mit einem passend dimensionierten Wärmetauscher. Dessen Fläche muss auf die Heizleistung der Wärmepumpe abgestimmt sein, damit sie ihre Wärme zuverlässig abgeben kann. Dazu kommt in den meisten Anlagen ein Pufferspeicher für das Heizungswasser, der als Zwischenspeicher dient, die Laufzeiten verlängert und das Takten reduziert. Beides legen wir im Rahmen der Beratung passend zu deiner Wärmepumpe und zum Anlagenkonzept aus.
Entscheidend für die Trinkwasserhygiene sind die Temperaturen, die Anlagenhydraulik, kurze Ausstosszeiten, eine gute Dämmung sowie die Vermeidung von Stagnation. Für die konkrete Auslegung gelten in der Schweiz unter anderem die SIA 385/1:2020 und die SVGW Richtlinie W3/E3. Bei Anlagen mit warmgehaltenen Leitungen sind die Temperaturvorgaben im Verteilnetz und im Speicher besonders zu beachten; die Planung sollte deshalb durch eine qualifizierte Fachperson erfolgen.